Zeitungsartikel
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Auferstehung
früher Rock Jahre?
FUMBLE reitet auf der Oldies-Welle

Englische Fachzeitungen hatten noch kaum Zeit, sich ausführlicher
mit ihnen zu beschäftigen, da zog es sie auch schon nach Deutschland:
FUMBLE scheinen es verdammt eilig gehabt zu haben, sich bei uns
noch eher als in ihrer englischen Heimat einen Namen zu machen.
Dabei muß man sich fragen, ob die Gruppe überhaupt gut
genug ist, um international Beachtung zu finden! In Hamburg jedenfalls
lag sie kaum über dem Durchschnitt. Auffallend allenfalls ihr
Äußeres, der Nostalgiewelle angepaßt. "Long
Tall Ernie" und seine SHAKERS machen das jedoch zweifellos
origineller.
Erinnert ihr euch an die Zeiten, als der Rock noch jung war? Als
Drum-Kits und andere Instrumente zusammengepackt und mit dem nächsten
Omnibus oder der Underground dorthin geschafft wurden, wo man zu
spielen hatte? Damals war es nämlich noch "fun",
wenn man irgendwo auftrat. Diese alten Zeiten kehrten nach London
zurück, als FUMBLE dort während des kürzlich abgehaltenen
"Alexandra's Palace" - Musikfestivals auftraten. Dort
gelang der Gruppe anscheinend, was ihr in Deutschland vorerst noch
versagt bleiben dürfte: Bescheidenes Aufsehen zu erregen. Man
hatte auch viel Zeit dazu. Genau 10 Tage lang "fummelte"
sich FUMBLE durch das Festival, einmal täglich wurde gespielt.
Und sie waren glücklich darüber, die Boys aus der Band.
"Am besten kamen wir bei den Leuten an, nachdem wir statt in
der großen in der kleinen Halle spielen konnten", meint
der "Boß", Gitarrist Des Henly. "In der Haupthalle
war die Akustik einfach zu schlecht." Welch ein Glück
für euch, Leute, daß ihr umziehen durftet.
Aber so interessant finden wir das eigentlich gar nicht! Habt ihr
nichts Besseres auf Lager?
"Höchstens noch, daß wir unsere Band aus Freundschaft
zueinander gründeten", fährt Henly fort.
Na bitte, das ist doch schon ein besserer "Aufhänger"!
Des Henly, Mario Ferrari (Baß), Sean Mayes (Piano) und Barry
Pike (Drums) spielen also zusammen, weil sie Freunde sind. Was sie
so spielen, wenn sie spielen?
Nun, hauptsächlich eben Goodtime-Rock wie "Poetry In Motion",
"Ebony Eyes" und "Hound Dog", letzteres aus
der Elvis-Klamottenkiste. Aber auch eigene Kompositionen, denn schließlich
plagieren sie ja nicht nur. Alles klingt so richtig schön gestrig,
wie aus den frühen Sechzigern. Wie mir scheint, allerdings
auch nicht einmal annähernd so gut wie damals. Nun, wer's mag,
der muß es denn ja wohl mögen...
Von Jürgen Steinhoff
Fotos: Rainer Drechsler
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Weitere Artikel
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Artikel in englischer Sprache)
Erfolg für Gruppe
aus Weston im Beat-Wettbewerb (Lokale Zeitung, 1967)
Baloons fliegen hoch hinter
Eisernem Vorhang (Lokale Zeitung, 1968)
Fumble (Record Mirror,
1971)
FUMBLE (Beat Instrumental,
1972)
American Press (1972)
Fumble bekommen festen Halt
(1972)
Nancy findet alles heraus über....
(1973)
Fumble lassen sich nicht hinters
Licht führen (New Musical Express, 1973)
Fumble starten durch
zum Ruhm (1973)
Rumble, rumble..hier
kommen Fumble (Record Mirror, 1973)
Fumble beginnen sich gut zu
fühlen (Evening News, 1973)
Fumble US Tour (Record Mirror,
1973)
Eine Klasse für
sich (Sounds, 1973)
Under the influence:
Des Henly (New Musical Express, 1973)
Rollin' and Fumblin'
(Melody Maker, 1973)
The Raver (Melody Maker,
1973)
Back in time - Nutrockers!
(Reading Rock 73) 
Accident Prone (Music
Star, 1973) 
Interview with Barry Pike
(Drum Magazine 1974) 
Rock'n'Roll Band unterzeichnet
(St. Albans Midweek Recorder, 1974)
Record und Popswop Mirror
(Record & Popswop Mirror, 1975)
Robin Katz talked to
Sha Na Na and Fumble (Sounds, 1975) 
Pop wird Dezibel-dosiert
(Daily Telegraph, 1975)
Konzertberichte:
Bill Haley, Playhouse Theatre
(Datum unbekannt)
Newcastle, City Hall (Vorgruppe
von David Bowie) (7. Jan 1973) 
Philadelphia,
Tower Theatre (Vorgruppe v. David Bowie) (17. Feb. 1973)
London, Greyhound (17.
Mai 1973)
Paris (31. Mai 1973)
London, Speakeasy (7.
Juni 1973)
London, Marquee Club
(14. Juli 1973) 
London, Rainbow Theatre (Vorgruppe
v. Chuck Berry) (7. Sept. 1973)
London, Marquee Club
(März 1974)
Bristol, Universität
(27. Apr. 1974) 
London, Kings Road Theatre
(15. Dez. 1974) 
Burton-on-Trent, 76 Club
(29. März 1975)
London Roundhouse (Vorgruppe
v. Dr. Feelgood) (20. April 1975)
Festivals
Reading Festival 1973
Alexandra Palace Music Festival
1973
Roskilde Festival,
Dänemark 1973 (Sounds) 
Roskilde Festival, Dänemark
1973 (NME) 
Plattenkritiken:
Fumble (Sovereign) 1972
(Melody Maker)
Poetry In Lotion (RCA)
1974 (Disc, Melody Maker)
Alexandra Park (Sovereign)
1973 (Disc Magazin)
Million Seller (Sovereign)
1973 (Melody Maker, NME, Disc, Sounds)
Not Fade Away (RCA) 1974
(Record Mirror, Melody Maker, NME)
Don't Take Love (RCA) 1974
(Sounds)
Deutsche / Dänische Artikel:
Fumble reitet auf der Oldies-Welle
(fans, 1973)
Fumble - Nostalgischer
Pomaden-Pop (Flash Magazin, 1973)
Durch Sturheit zum Erfolg
(BRAVO, 1973)
FUMBLE (GO, 1972)
Sjoveste LP i lang tid (Dänische Zeitschrift, ca. 1972)
Kendt beatgruppe i Diskotek Limelight (Dänische Zeitung,
. 1973)
Roskilde-festival en stor succes (Berlingske Tidende, 1973)
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