Zeitungsartikel
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Rumble, rumble...hier
kommen Fumble
In unzählige lächelnde Gesichter eines Publikums zu blicken,
verunsichert Fumble's Des Henly nicht im geringsten und lässt
ihn auch nicht verschwinden um seine Kleidung zu checken und ob
alles so sitzt, wie es sollte. Stattdessen ist er happy, dass die
Kids an der Musik von Fumble Spass haben. Es ist die Reaktion, die
er sich erhofft - und häufig auch bekommt.
Das junge Publikum, glaubt er, ist heutzutage übersättigt
von zu viel Musik und lernt - nach einer einer Ära introvertierten
Enthusiasmuses im Schneidersitz - erst wieder zu zeigen, wenn sie
eine Band mögen. Bei einem Slade Konzert akzeptiert er dass
die Kids spontan reagieren...
Aber Des glaubt, es gibt noch mehr Zeiten in denen ein Publikum
sich nicht entspannt.
"Du erwartest, dass die älteren, die kommen um uns zu
sehen, sagen 'oh, das ist Mary Lou, Die Platte habe ich zu meinem
15. Geburtstag bekommen' und sofort mögen was wir machen. Aber
mehr und mehr haben wir junge Kids, um die 13, 14, 15, die wiederkommen,
um uns zu sehen und sagen, 'es war fantastisch' und: 'habt Ihr all
die Songs geschrieben?'" Das zeigt, wie wenig sie darüber
wissen, denn selbst ihre älteren Geschwister haben damals noch
im Sandkasten gespielt, oder ähnliches.
Obwohl Fumble ihr eigenes Material schreiben - und wahrscheinlich
eine ihrer eigenen Kompositionen als Single veröffentlichen
werden - spielen sie auf der Bühne viele gute alte Favoriten
der 50ger. Und ihr erstes Album, 'Fumble', war, natürlich,
vollständig aus Rock Klassikern wie Ebony Eyes, Oh Carol, Teddy
Bear und It Might As Well Rain Until September zusammengestellt.
"Wir wollen Songs so schreiben, wie sie einmal geschrieben
wurden", sagt Des. "Aber es ist sehr schwierig, denn Du
musst das Gefühl dieser Kultur erfassen, und wie kannst Du
das? Bis zu einem gewissen Grad benutzen wir amerikanischen Jargon
um nachzuhelfen, und weil es nett ist, das zu tun. All die Songs
die wir machen sind amerikanische, es gab nichts was in der Englischen
Szene so gut war - Marty Wilde, Cliff Richard, die liessen sich
mit Jerry Lee Lewis nicht vergleichen. Einige Leute sagen, das ursprüngliche
Gefühl lässt sich nicht produzieren, aber ich sehe das
so, Du kannst nicht nostalgisch werden bei einer Zeile wie 'squeeze
my lemon till the juice runs down my leg'. Aber in den Fünfzigern,
da gingen Jungs mit Mädchen aus als sie 15 oder 16 waren, dann
verliessen sie sie und die Jungs weinten, oder die Mädchen
weinten. Was das betrifft, hat sich nichts geändert... und
in den Tagen gab es Musik für die Kids."
Rick Nelson's 'It's Late' fasst Des' Standpunkt zusammen. Als ich
jedoch hinzufügte, dass T.Rex, David Cassidy, die Osmonds und
andere heute diese Funktion für junge Teenager erfüllen
könnten, fügte Des hinzu: "Ich denke nicht, dass
T-Rex das könnte. Ich kann zwar sehen, warum die Kids sie mögen,
aber sie bringen nicht das Gefühl der Naivität, wenn Du
so willst. Romanze und Gefühl von Fantasie sind wichtig."
Des' erste Bekanntschaft mit Rock'n'Roll machte er durch den Untermieter
seiner Mutter, der ihn in einen Elvis Presley Film mitnahm. Trotz
seines anfänglichen Gefühles, das alles "Mist"
sein würde, fand sich der 11-jährige Des stehend auf seinem
Sitz wieder, flippte herum und schwelgte in dieser neuen Erfahrung.
Etwa neun Jahre später tat sich Des mit Sean Mayes (Piano und
Gesang), Mario Ferrari (Bass und Gesang) und Barry Pike zusammen,
um die Baloons zu gründen.
"Alles was wir wollten war, vier Typen zusammenzukriegen und
ins Ausland zu gehe, irgendwohin, wo es nett ist zu arbeiten. Im
Grunde hat das immer Spass gemacht. Einmal haben wir nur etwa ein
Gig im Monat gespielt, aber dann hatten wir die Chance für
sechs Wochen im Ausland zu arbeiten, an sieben Abenden in der Woche...
die vielen Kater gar nicht mitgezählt...
Baloons verbrachten die meisste Zeit in der Schweiz, wo sie vor
reichen Besucher spielten - und sogar Burton's Berghütte besuchten.
Sie unterhielten zahlreiche Zuschauer - und bewiesen, wie gut simple
Rock songs in einer angemessenen Atmosphäre ankommen.
Des fragt sich jetzt nur, wie die Amerikaner ihre Songs, präsentiert
von einer englischen Band, aufnehmen werden. Aber wenn die Resonanz
die gleiche ist wie die der Amerikaner in England, dann sollen Fumble
keine Probleme haben. Des erzählt mir, sie kommen auch gut
an bei einem Teddy Boy Publikum. Ihre Bodybards während einer
Bill Haley Tour waren sogar Hell's Angels.
"Rocker in England mögen jeden, der ihre Musik gut spielt.
Wenn Du einem Rocker eine Presley Nummer vorspielst, und du spielst
sie schlecht, dann hauen sie Dir eins in die Fresse... oder wenn
Du versuchst, etwas in einer Richtung zu machen und denkst 'machen
wir jetzt mal etwas Rock'n'Roll, weil es nicht so gut ankommt',
dann rufen die Rocker, dass Du verschwinden sollst". Aber es
besteht keine Gefahr, dass Fumble das passieren könnte. Was
sie machen, das machen sie auf jeden Fall gut.
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Weitere Artikel
( =
Artikel in englischer Sprache)
Erfolg für Gruppe
aus Weston im Beat-Wettbewerb (Lokale Zeitung, 1967)
Baloons fliegen hoch hinter
Eisernem Vorhang (Lokale Zeitung, 1968)
Fumble (Record Mirror,
1971)
FUMBLE (Beat Instrumental,
1972)
American Press (1972)
Fumble bekommen festen Halt
(1972)
Nancy findet alles heraus über....
(1973)
Fumble lassen sich nicht hinters
Licht führen (New Musical Express, 1973)
Fumble starten durch
zum Ruhm (1973)
Rumble, rumble..hier
kommen Fumble (Record Mirror, 1973)
Fumble beginnen sich gut zu
fühlen (Evening News, 1973)
Fumble US Tour (Record Mirror,
1973)
Eine Klasse für
sich (Sounds, 1973)
Under the influence:
Des Henly (New Musical Express, 1973)
Rollin' and Fumblin'
(Melody Maker, 1973)
The Raver (Melody Maker,
1973)
Back in time - Nutrockers!
(Reading Rock 73) 
Accident Prone (Music
Star, 1973) 
Interview with Barry Pike
(Drum Magazine 1974) 
Rock'n'Roll Band unterzeichnet
(St. Albans Midweek Recorder, 1974)
Record und Popswop Mirror
(Record & Popswop Mirror, 1975)
Robin Katz talked to
Sha Na Na and Fumble (Sounds, 1975) 
Pop wird Dezibel-dosiert
(Daily Telegraph, 1975)
Konzertberichte:
Bill Haley, Playhouse Theatre
(Datum unbekannt)
Newcastle, City Hall (Vorgruppe
von David Bowie) (7. Jan 1973) 
Philadelphia,
Tower Theatre (Vorgruppe v. David Bowie) (17. Feb. 1973)
London, Greyhound (17.
Mai 1973)
Paris (31. Mai 1973)
London, Speakeasy (7.
Juni 1973)
London, Marquee Club
(14. Juli 1973) 
London, Rainbow Theatre (Vorgruppe
v. Chuck Berry) (7. Sept. 1973)
London, Marquee Club
(März 1974)
Bristol, Universität
(27. Apr. 1974) 
London, Kings Road Theatre
(15. Dez. 1974) 
Burton-on-Trent, 76 Club
(29. März 1975)
London Roundhouse (Vorgruppe
v. Dr. Feelgood) (20. April 1975)
Festivals
Reading Festival 1973
Alexandra Palace Music Festival
1973
Roskilde Festival,
Dänemark 1973 (Sounds) 
Roskilde Festival, Dänemark
1973 (NME) 
Plattenkritiken:
Fumble (Sovereign) 1972
(Melody Maker)
Poetry In Lotion (RCA)
1974 (Disc, Melody Maker)
Alexandra Park (Sovereign)
1973 (Disc Magazin)
Million Seller (Sovereign)
1973 (Melody Maker, NME, Disc, Sounds)
Not Fade Away (RCA) 1974
(Record Mirror, Melody Maker, NME)
Don't Take Love (RCA) 1974
(Sounds)
Deutsche / Dänische Artikel:
Fumble reitet auf der Oldies-Welle
(fans, 1973)
Fumble - Nostalgischer
Pomaden-Pop (Flash Magazin, 1973)
Durch Sturheit zum Erfolg
(BRAVO, 1973)
FUMBLE (GO, 1972)
Sjoveste LP i lang tid (Dänische Zeitschrift, ca. 1972)
Kendt beatgruppe i Diskotek Limelight (Dänische Zeitung,
. 1973)
Roskilde-festival en stor succes (Berlingske Tidende, 1973)
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