Zeitungsartikel
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Rollin'
and Fumblin'
Fumble
versuchen, den Geist eines Zeitalters wieder aufleben zu lassen
- den von Amerika in den späten 50ger / frühen 60gern.
Es war die goldene Ära der Highschools, Aufruhr, wahren Liebe,
Sandalen, Schulnoten, Wilbur, V-Ausschnitten und Akne.
Es war das sonnige Zeitalter als es eine Freude war, jung und verliebt
zu sein, und als die Beach Boys die denkwürdigen Zeilen sangen
darüber "seiner Schule treu zu bleiben".
Dies sind die Themen die ständig in Fumbles Musik vorkommen,
in den Oldies die sie spielen und in den Nummern, die von der Band
selbst geschrieben wurden. Sean Mayes, Pianist der Gruppe erklärt
ihre grundsätzliche Philosophie (Er hat in Cambridge Philosophie
studiert, obwohl er irgendwie wie ein Deserteur aussieht in seinem
Hawaii-Hemd und Baseballstiefeln): "Ja, wir versuchen die Unschuld
und Naivität dieser Zeit einzufangen, aber nicht auf nostalgische
oder theoretische Art. Wir meinen, dass diese "erster Kuss"
- "Junge von Nebenan" - "Teenage Heartbreak"
- Gefühle für die Kids heute genau so wichtig sind, aber
sie werden bombardiert mit Ernst und Vorankommen.
Wir versuchen, der Musik Freude und Einfachheit zurückzugeben,
wie es vor den Beatles und Dylan gewesen ist. Fumble spielen ihre
Musik für Kids - wir wollen nichts von der Insider-Nostalgie
Szene wissen". Ich fragte Sean, ob sie dadurch, dass sie älter
als die Kids und von den original Oldies stark beeinflusst sind,
vielleicht den Anschluss an den Teen-Markt, den sie eigentlich anstreben
verloren haben?
"Nun, ich glaube wenn wir uns irren, werden wir untergehen;
wenn Du zu alt bist, wirst Du sterben. Aber das denke ich nicht.
Weisst Du, zu uns kommen immer Kids, die uns fragen, ob wir all
die Songs geschrieben haben, die wir spielen - Sie haben die Originale
noch nie gehört, aber sie mögen die Songs trotzdem.
Aus diesem Grunde werden wir auf unserer nächsten LP sechzig
prozent unseres eigenen Materials spielen. Nummern, die alltägliche
Teenager-Gefühle verkörpern, in einer moderneren Darbietung.
Wie unsere nächste Single, die einen kräftigen antreibenden
Beat, mit dem gleichen Gefühl wie Slade und einem sehr einfachem
Text. Sie heisst "Million Seller".
Wie haben Fumble den Traumjob bekommen, David Bowie auf seiner England-
und USA-Tour zu begleiten?
"David wollte eine richtig gute Aufwärmband, die vor ihm
auftreten sollte. Wir versuchten ein Gig im Hard Rock, es kam gut
an, und so blieben wir. Eigentlich hat uns Bowie nie vorher gesehen.
Er kam auf uns aufgrund unseres letzten Album Covers, welches von
Hipgnosis entworfen wurde - Das Cover hat uns wirklich geholfen,
unseren Namen bekannt zu machen. Wohlbemerkt, unser nächstes
LP-Cover wird etwas moderner, denn wir wollen nicht an das 50ger
Image festgenagelt werden".
Für einen Moment komme ich mir vor, als sässe ich zwischen
zwei Stühlen, erwähnte jedoch nichts.
Ich fragte Des Henly, Leadsänger, ob sie einen wohlüberlegten
Versuch machen, ebenfalls den Stil der 50ger und 60ger zu kopieren?
"Eigentlich nicht; wir wollen nur anders sein. Kürzlich
ging ich in ein Geschäft um mir eine Hose zu kaufen, und man
sagte mir, der Trend ginge in Richtung Schlag. Ich dachte sofort,
dies wäre ein guter Grund, eine Hose mit engen Beinen zu kaufen.
Zufällig mögen wir die Kleidung dieser Ära und ebenso
wahrscheinlich würden wir unsere Bühnenklamotten auch
auf der Strasse tragen".
Fumble "Live" sind eine kompetente Englische Rock'n'Roll
Band, die die Zuschauer zufriedenstellen - sie sind sicher nicht
grossartig, und ihnen fehlt irgendwie die nötige Klasse, Schick
und technische Versiertheit. Aber darauf erheben sie auch keinen
Anspruch. Sie waren mal eine Popgruppe die sich The Baloons nannte,
daher kennen sie Tourneen und spielen gerne vor Kids, die zu den
lokalen Tanzveranstaltungen Freitags abends gehen. So wie die in
Ilkeston, wo ich sie sah.
Ausser Sean und Des, besteht die Gruppe aus Mario Ferrari am Bass
und Barry Pike an den Drums. Ihr Auftritt umfasst sanfte Rock Nummern
a la Bobby Vee, ein Finale aus gutem Rock im Stil von Little Richard
für diejenigen im Publikum, die gerne herumhüpfen, und
vier eigene Stücke wie "Get Up", in dem es heisst:
"Someone's put a sign up 'No Hippies in the Hall,' But everyone's
invited, gonna ball, ball ball..."
Fumble kamen wirklich gut an, bei der kunterbunten Menge lokaler
Jugendlicher, aber mich haben sie enttäuscht, denn sie spielten
nur bekannte Nummern - nichts von "Palisades Park" oder
"Come Go With Me." Was die Bühnenpräsentation
anbetrifft, waren sie auf keinen Fall "too fast to live, too
young to die" - Ich meine damit, es ist einfach nicht in Ordnung
während "Jailhouse Rock" ein kleines elektrisches
Piano zu schaukeln.
-David Milton-
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Weitere Artikel
( =
Artikel in englischer Sprache)
Erfolg für Gruppe
aus Weston im Beat-Wettbewerb (Lokale Zeitung, 1967)
Baloons fliegen hoch hinter
Eisernem Vorhang (Lokale Zeitung, 1968)
Fumble (Record Mirror,
1971)
FUMBLE (Beat Instrumental,
1972)
American Press (1972)
Fumble bekommen festen Halt
(1972)
Nancy findet alles heraus über....
(1973)
Fumble lassen sich nicht hinters
Licht führen (New Musical Express, 1973)
Fumble starten durch
zum Ruhm (1973)
Rumble, rumble..hier
kommen Fumble (Record Mirror, 1973)
Fumble beginnen sich gut zu
fühlen (Evening News, 1973)
Fumble US Tour (Record Mirror,
1973)
Eine Klasse für
sich (Sounds, 1973)
Under the influence:
Des Henly (New Musical Express, 1973)
Rollin' and Fumblin'
(Melody Maker, 1973)
The Raver (Melody Maker,
1973)
Back in time - Nutrockers!
(Reading Rock 73) 
Accident Prone (Music
Star, 1973) 
Interview with Barry Pike
(Drum Magazine 1974) 
Rock'n'Roll Band unterzeichnet
(St. Albans Midweek Recorder, 1974)
Record und Popswop Mirror
(Record & Popswop Mirror, 1975)
Robin Katz talked to
Sha Na Na and Fumble (Sounds, 1975) 
Pop wird Dezibel-dosiert
(Daily Telegraph, 1975)
Konzertberichte:
Bill Haley, Playhouse Theatre
(Datum unbekannt)
Newcastle, City Hall (Vorgruppe
von David Bowie) (7. Jan 1973) 
Philadelphia,
Tower Theatre (Vorgruppe v. David Bowie) (17. Feb. 1973)
London, Greyhound (17.
Mai 1973)
Paris (31. Mai 1973)
London, Speakeasy (7.
Juni 1973)
London, Marquee Club
(14. Juli 1973) 
London, Rainbow Theatre (Vorgruppe
v. Chuck Berry) (7. Sept. 1973)
London, Marquee Club
(März 1974)
Bristol, Universität
(27. Apr. 1974) 
London, Kings Road Theatre
(15. Dez. 1974) 
Burton-on-Trent, 76 Club
(29. März 1975)
London Roundhouse (Vorgruppe
v. Dr. Feelgood) (20. April 1975)
Festivals
Reading Festival 1973
Alexandra Palace Music Festival
1973
Roskilde Festival,
Dänemark 1973 (Sounds) 
Roskilde Festival, Dänemark
1973 (NME) 
Plattenkritiken:
Fumble (Sovereign) 1972
(Melody Maker)
Poetry In Lotion (RCA)
1974 (Disc, Melody Maker)
Alexandra Park (Sovereign)
1973 (Disc Magazin)
Million Seller (Sovereign)
1973 (Melody Maker, NME, Disc, Sounds)
Not Fade Away (RCA) 1974
(Record Mirror, Melody Maker, NME)
Don't Take Love (RCA) 1974
(Sounds)
Deutsche / Dänische Artikel:
Fumble reitet auf der Oldies-Welle
(fans, 1973)
Fumble - Nostalgischer
Pomaden-Pop (Flash Magazin, 1973)
Durch Sturheit zum Erfolg
(BRAVO, 1973)
FUMBLE (GO, 1972)
Sjoveste LP i lang tid (Dänische Zeitschrift, ca. 1972)
Kendt beatgruppe i Diskotek Limelight (Dänische Zeitung,
. 1973)
Roskilde-festival en stor succes (Berlingske Tidende, 1973)
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